Luxembourg Open 2026, OÖ spielt wieder groß auf

Das erfolgreiche Abschneiden der österreichischen Badmintonspieler bei den Luxembourg Open 2026 (30. April - 3.Mai), einem Turnier der internationalen Serie, ist im Viertelfinale zu Ende gegangen.
Collins Filimon musste sich nach starkem Turnierverlauf im Viertelfinale geschlagen geben. Gegen den Dänen Christopher Vittoriani unterlag er in zwei Sätzen mit 12:21 und 19:21. Vor allem im zweiten Durchgang zeigte Filimon noch einmal großen Kampfgeist, konnte das Match jedoch nicht mehr drehen.
Zuvor hatte sich Filimon mit überzeugenden Leistungen bis unter die letzten acht Spieler vorgearbeitet und dabei unter anderem den Italiener Enrico Baroni im Achtelfinale in drei Sätzen bezwungen.
Bereits zuvor war Wolfgang Gnedt im Viertelfinale ausgeschieden, während Staatsmeister Kai Niederhuber bereits in der ersten Runde die Segel streichen musste.
Wolfgang meinte dazu direkt:
"Ich habe in der ersten Runde gegen den Tschechen Dominik Kopriva gespielt. Der Start war nicht ideal und ich habe den ersten Satz 14-21 verloren. Danach bin ich aber immer besser ins Spiel gekommen und habe das Match in drei Sätzen mit 21-11, 21-14 gewonnen.
Im Achtelfinale kam dann der Japaner Hyuga Takano auf mich zu. Von seinen Ergebnissen her war mir klar, dass es sehr schwierig werden wird, aber ich habe wie ich finde ein gutes Match geliefert. Im ersten und zweiten Satz konnte ich voll mithalten (ersten 18-21 verloren, zweiten 21-18 gewonnen), im dritten war die Luft dann aber draußen und ich musste mich nach einer knappen Stunde 10-21 geschlagen geben.
Leider habe ich also nicht ganz das Ergebnis aus letzem Jahr erreichen können, bin aber mit meiner Performance trotzdem zufrieden!"
Wie gehts dann weiter, Wolfgang?
"Nächste Woche steht dann schon Slovak Open (Future Series) am Plan. Dort bin als Nr. 2 gesetzt und spiele gegen einen Kanadier, welchen ich jedoch nicht kenne. Unmittelbar danach kommen die austrian open, auf die ich mich schon sehr freue. Vor dem heimischen Publikum ist die Konzentration und der Spaß gleich um einiges größer!"
Bericht: KoHe
Fotos: WoG
