Wolfgang im Finale bei den Slovak Open 2026
Letzte Woche fanden die Slovak Open in Junacka statt. Dabei konnte Wolfgang eines seiner besten Spielergebnisse einfahren. Die Erwartungen waren hoch, da Wolfgang doch stark motiviert in dieses Turnier gegangen sind. Aber wie lief es genau?
Wolfgang: Ja, es ist doch sehr gut für mich gelaufen.
Gegen den Engländer Anish Nair habe ich im 1/8-Finale 21-17, 21-14 gewonnen. Nicht mein bestes Match, aber ein solider Sieg.
Im Viertelfinale habe ich dann gegen den Franzosen Raphael Chenu gespielt. Gegen ihn habe ich noch vor zwei Jahren beim Turnier in Nantes in drei Sätzen knapp verloren. Diesmal habe ich meine Revanche bekommen und mich in drei Sätzen durchsetzen können 21-9, 17-21, 21-13.
Im Halbfinale hat dann der Malaye Ayu Fu Sheng auf mich gewartet. Ich habe sehr gut gestartet und den ersten Satz 21-13 gewonnen. Im Zweiten hatte ich dann bereits Matchbälle, aber musste den Satz noch mit 21-23 abgeben. Im Dritten hab ich dann meine Nerven behalten und konnte mit 21-14 gewinnen.
Das Finalspiel war dann gegen den Schweden Muh Azahbru Kasra. Nach einem schlechten Start (1-11) musste ich Satz 1 mit 11-21 abgeben. Im Zweiten war ich besser im Spiel und konnte den Satz 21-18 gewinnen. Nach 1:11h Spielzeit musste ich mich dann aber letztendlich mit 14-21 im dritten Satz geschlagen geben. die Luft war dann raus.
Bin aber gesamt betrachtet wirklich sehr glücklich über das Ergebnis, konnte mich von Match zu Match steigern und werde durch das Ergebnis auch wieder ein paar Weltranglistenplätze gutmachen.
Besonderer Dank auch nochmal an @Kai Niederhuber der bis zum Schluss bei mir geblieben ist und mich in jedem Match gecoacht hat.
Und wie lief es für Kai?
Kai hatte keine Quali zum Spielen, musste sich aber gleich mit dem starken aufspielenden Danial RAZEEQ aus Malaysien messen. Das harte Spiel wurde von langen Ralleys geprägt und der erste Satz ging mit 21:17 an Kai. Im Zweiten dann ging es wieder Schlag auf Schlag und mit einem 22:24 konnte Danial ausgleichen. Der Dritte wurde wieder bis in die Verlängerung gespielt, wo Kai mit etwas Pech 20:22 frühzeitig aus dem Turnier ausgeschieden ist.
Für Wolfgang Gnedt war es bereits das dritte internationale Finale seiner Karriere. Nachdem er nun zweimal nur knapp am Turniersieg vorbeigeschrammt ist, scheint ein zukünftiger internationaler Turniererfolg nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Diese Woche gehts bereits mit den Slowenien Open für beide weiter.
Bericht: OeT, HeKo, WoGe
Fotos: WoGe
